{"id":379,"date":"2019-12-31T10:14:50","date_gmt":"2019-12-31T10:14:50","guid":{"rendered":"https:\/\/grossetulln.at\/?page_id=379"},"modified":"2020-01-04T11:59:11","modified_gmt":"2020-01-04T11:59:11","slug":"renaturierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/grossetulln.at\/index.php\/renaturierung\/","title":{"rendered":"Renaturierung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Gro\u00dfe Tulln birgt enormes Potenzial. Eine Allianz aus Grundbesitzer, Anglern, Fischereiverband und Beh\u00f6rden versucht es seit Jahren zu heben. Mit sensationellem Erfolg.<\/strong> <strong>Aus den Einnahmen durch Lizenzen werden Renaturierungs-Projekte unterst\u00fctzt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0150-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-198\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0150-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0150-300x225.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0150-768x576.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0150-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0150.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Realit\u00e4t an er Tulln. Trapezprofil, wenig Beschattung. Trotzdem reiche Fischfauna.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seien wir ehrlich. Die Gro\u00dfe Tulln ist ein geschundener Fluss. Von Neulengbach stromab flie\u00dft sie in einem strengen Trapezprofil. Ja, es gibt Juwele wie die Renaturierungsstrecke im Schaubergerpark \u2013 naturnahe Stellen sind aber die Ausnahme. Aufgrund des Hochwasserschutzes wird auch ein Gro\u00dfteil der Stauden und B\u00e4ume aus dem Flussquerschnittsprofil entfernt. Somit fehlt die in hei\u00dfen Sommern wichtige Beschattung. Auch wenn sich Fliegenfischer deswegen selten mit H\u00e4ngern im Gestr\u00e4uch herumschlagen m\u00fcssen &#8211; eine kitschige Flusslandschaft sieht anders aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0696-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-213\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0696-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0696-300x225.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0696-768x576.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0696-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Photo0696.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Sensationsfang. Sogar Ru\u00dfnasen sind aus der Donau zugewandert.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wehre Weg, Fische kommen in Schw\u00e4rmen &#8211; eine kleine Sensation.<\/strong> Die Gro\u00dfe Tulln hat aber Potenzial. Enormes Potenzial. Das zeigt alleine die <a href=\"https:\/\/grossetulln.at\/index.php\/ueber-uns\/\">Gro\u00dfe Zahl der hier lebenden Fischarten<\/a>. Derzeit sind es 16, darunter auch seltene Moderlieschen oder Schneider und Koppen, die ganzj\u00e4hrig geschont sind. Und die gute Biomasse, die trotz der Regulierung vorhanden ist. Im Fr\u00fchjahr 2019 hat die Entfernung zweier Wehre zur massenhaften Zuwanderung von Donaufischen gef\u00fchrt. Ein unerwarteter Erfolg, der aufgrund der aufgestiegenen Schw\u00e4rme selbst abgebr\u00fchtesten Gew\u00e4sser\u00f6kologen das Wort \u201eSensation&#8220; entlockte. Auch wenn die Flussstruktur nicht optimal ist, sind Nasen, Russnasen und Barben zugewandert um hier zu Laichen. Hechte und Barsche haben den neuen Lebensraum ebenfalls erkundet. Und sie sind geblieben. Das zeigt wie wichtig die \u201eDurchg\u00e4ngigkeit&#8220; f\u00fcr die Fischfauna ist. Und genau hier steckt das einzigartige Potenzial der Gro\u00dfen Tulln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_20190510_184332-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-261\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_20190510_184332-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_20190510_184332-300x225.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_20190510_184332-768x576.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_20190510_184332-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_20190510_184332.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Eine dicke Barbe aus der Donau. Schw\u00e4rme sind zugewandert und geblieben.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Einziger Fluss ohne Wasserrecht von der Quelle bis zur Donau.<\/strong> Die Gro\u00dfe Tulln ist der einzige namhafte Fluss in Nieder\u00f6sterreich, in dem man bei der Renaturierung keineR\u00fccksicht auf Wasserrechte nehmen muss. Denn es existiert schlicht keines mehr. Gab es fr\u00fcher im Revier 16 M\u00fchlen, die das Wasser ausleiteten, so sind heute nur noch sieben Wehre vorhanden. Diese m\u00fcssen bis 2025 r\u00fcckgebaut werden. Im Fall der Gro\u00dfen Tulln hei\u00dft das: Keine R\u00fccksicht auf Restwasserstrecken, keine Umgehungsgerinne, keine unterdotierten Fischtreppen. Einfach weg damit, freie Bahn f\u00fcr die Fische. Somit wird die Gro\u00dfe Tulln bereits in wenigen Jahren der einzige Fluss sein, der von der Quelle bis zur M\u00fcndung in die Donau f\u00fcr wandernde Fische frei ist. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gew\u00e4ssernetz mit Pielach, Kamp, Melk und Traisen. Huchen? Vielleicht&#8230; <\/strong>Und das in einem der spannendsten Donauabschnitte \u00fcberhaupt. Denn durch den gerade in Bau befindlichen Umgehungsarm beim Kraftwerk Altenw\u00f6rth wird die Gro\u00dfe Tulln bis 2022 an den Kamp und beide freien Flie\u00dfstrecken der Donau angebunden sein. Vom Nationalpark Donauauen bis in die Wachau mit ihren Zubringern Melk und Pielach mit ihren Huchen-Best\u00e4nden. Da auch die Traisenm\u00fcndung inzwischen renaturiert wurde, entsteht hier ein einzigartiges Gew\u00e4ssernetz f\u00fcr die unterschiedlichsten Arten. Ob das auch dazu f\u00fchren wird, dass sich der Huchen wieder etabliert wird die Zukunft zeigen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSCN2655-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-382\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSCN2655-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSCN2655-300x225.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSCN2655-768x576.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSCN2655-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSCN2655.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Das Haager Wehr im Ortszentrum von Neulengbach. Hochwasserschutz hat Priorit\u00e4t.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Hochwasserschutz und Natur &#8211; Es w\u00e4re so einfach &#8211; wenn&#8230; <\/strong>Umso wichtiger w\u00e4re es, dem Fluss nicht nur die Durchg\u00e4ngigkeit wiederzugeben, sondern auch die Struktur zu verbessern. Soweit muss man sich aber klar sein, dass der Fluss durch eine sensible Kulturlandschaft flie\u00dft. Alle Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen in Einklang mit dem Hochwasserschutz stehen. Aufweitungen w\u00e4ren hier das erste Mittel, um beide Interessen in Einklang zu bringen. Sie bieten dem Fluss mehr Volumen um Hochw\u00e4sser aufzunehmen und schaffen gleichzeitig den raum f\u00fcr Strukturen wie Kolke und Furten., Totholz, Steil- und Flachufer. Einziges Manko: Sie kosten Geld. Ackerfl\u00e4chen w\u00e4ren genug vorhanden, allerdings m\u00fcssten sie angekauft werden. Und selbst wenn das Geld vorhanden w\u00e4re, so ist es verst\u00e4ndlich, dass sich Landwirte ungern von kostbarem Ackerboden trennen, um der Natur wieder Land zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entfernung der Wehre oberste Priorit\u00e4t.<\/strong> Darum ist es wichtig realistisch zu bleiben. Oberste Priorit\u00e4t hat daher momentan die Entfernung der letzten Wehre. Derzeit sind die Anlagen in Siegersdorf, bei der \u00d6lm\u00fchle in Asperhofen, beim Sportplatz Asperhofen, in Emmersdorf, beim Steghof in Neulengbach, Bei der Scharfbr\u00fccke in Neulengbach und beim Sportplatz in Haag vorhanden. Oberhalb und unterhalb sind bereits alle Wehre entfernt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC01158-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-284\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC01158-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC01158-300x200.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC01158-768x512.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC01158-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC01158.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Flu\u00dfabschnitt Schauberger-Park. Zum Paddeln suboptimal, f\u00fcr Fische perfekt.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Juwele, kleine Schritte und gro\u00dfe Lichtblicke.<\/strong> Trotzdem gibt es auch strukturelle Verbesserungen und Lichtblicke. Nat\u00fcrlich sticht der Schaubergerpark hier hervor. Hier konnte ein urspr\u00fcngliches Augerinne hergestellt werden und das ehemalige, regulierte Flussbett zum Hochwassergerinne umgebaut werden. Zus\u00e4tzlich wurden Steinstrukturen eingebaut, die nach den Erkenntnissen des Wasserbauers Viktor Schauberger geplant wurden. Auch das Problem der mangelnden Beschattung steht vor einer Verbesserung. derzeit arbeitet der Landesfischereiverband mit dem Land Nieder\u00f6sterreich an einem Beschattungskonzept f\u00fcr Fl\u00fcsse, das mit dem Hochwasserschutz vereinbar ist. Die Gro\u00dfe Tulln steht dabei auf der Priorit\u00e4tenliste des Projektes ganz oben und soll ein Modellfluss f\u00fcr das Projekt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es m\u00fcssen nicht immer Gro\u00dfprojekte sein. Schon der Einbau einer einzigen Buhne unterhalb der Anzbach-M\u00fcndung hat gezeigt, wie kleine Ma\u00dfnahmen gro\u00dfe Wirkungen erzielen. Es ist ein zwei Meter tiefer Kolk und oberhalb eine Schotterbank entstanden. der Kolk dient Fischen als Lebensraum, die Ritzen der grob geschichteten Steinbuhne sind Zufluchtsort. Hier kann der Fischotter, der das reiche Nahrungsangebot in der Tulln seit Jahren sch\u00e4tzt, die fl\u00fcchtenden Fische nicht verfolgen. Und die Schotterbank oberhalb nutzen Bachforellen regelm\u00e4\u00dfig zum Ablaichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0286-Kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-262\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0286-Kopie.jpg 600w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_0286-Kopie-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><em>Trichterbuhne nach Schauberger in Plankenberg. <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Staur\u00e4ume weg, neue Strukturen entstehen &#8211; aber nicht von allein.<\/strong> 2019 wurde auf Basis dieser positiven Entwicklung ein weiteres Projekt verwirklicht. Oberhalb des r\u00fcckgebauten Wehres in Plankenberg wurden insgesamt f\u00fcnf Steinbuhnen verwirklicht. Denn nat\u00fcrlich bedeutet ein Wegfall eines Stauraumes auch eine Ver\u00e4nderung des Lebensraumes. Ganz abgesehen davon sch\u00e4tzen Angler diese Staur\u00e4ume manchmal, weil sie genug Wasserfl\u00e4che bieten um hier auch Methoden wie Grundangeln auszu\u00fcben. Die f\u00fcnf Steinbuhnen sollen diesen Wegfall etwas kompensieren. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Projekt, drei Bauweisen. <\/strong>Die drei obersten Doppelbuhnen wurden noch dazu auf drei unterschiedliche Arten errichtet. Die oberste ist als Trichterbuhne nach den Erkenntnissen Viktor Schaubergers geplant. Die mittlere Buhne ist ein grober Blockwurf, \u00e4hnlich der oben beschriebenen Buhne bei der Anzbach-M\u00fcndung. Hier erhofft man sich Unterstandsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Fische, die nach ersten Begehungen bereits sichtbar benutzt werden. Bei der dritten Doppelbuhne wurden die R\u00e4ume zwischen den Steinen mit Schotter verf\u00fcllt, was wiederuum eine stabilere Struktur bieten soll.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02923-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-181\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02923-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02923-300x200.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02923-768x512.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02923.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Insgesamt wurden f\u00fcnf Steinbuhnen errichtet. Landesfischerei- und Revierverband f\u00f6rderten die Ma\u00dfnahme.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Allianz aller Kr\u00e4fte f\u00fcr den Fluss.<\/strong>  Dass das Projekt erfolgreich umgesetzt wurde, war nur aufgrund einer Allianz aus Grundbesitzer, Anglern, Beh\u00f6rden, Planern und dem Landesfischereiverband m\u00f6glich. Die Kosten der Ma\u00dfnahmen wurden zu zehn Prozent von Friedrich Br\u00fcckler getragen, der das Fischwasser seit 20 Jahren bewirtschaftete. Die restlichen 90 Prozent teilten sich die F\u00f6rdergeber Landesfischereiverband und Revierverband. Die Planer Othmar Grober, Jan K\u00f6ck und Martin M\u00fchlbauer erstellten die Pl\u00e4ne kostenlos. Die Vorfinanzierung \u00fcbernahm der Wasserverband unter Karl Gfatter, die Umsetzung leitete die zust\u00e4ndige Wasserbauinstitution des Landes \u201eWehr 3&#8243; unter Franz Hahn. Ziel der Periode der Bewirtschaftung von 2020 bis 2030 weitere derartige Projekte aus den Einnahmen der Bewirtschaftung anzusto\u00dfen. Mit jeder Lizenz wird somit die Renaturierung der Tulln weiter gef\u00f6rdert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gro\u00dfe Tulln birgt enormes Potenzial. Eine Allianz aus Grundbesitzer, Anglern, Fischereiverband und Beh\u00f6rden versucht es seit Jahren zu heben. Mit sensationellem Erfolg. Aus den Einnahmen durch Lizenzen werden Renaturierungs-Projekte unterst\u00fctzt. Seien wir ehrlich. Die Gro\u00dfe Tulln ist ein geschundener Fluss. Von Neulengbach stromab flie\u00dft sie in einem strengen Trapezprofil. 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