{"id":663,"date":"2021-05-30T11:10:24","date_gmt":"2021-05-30T11:10:24","guid":{"rendered":"https:\/\/grossetulln.at\/?p=663"},"modified":"2021-05-30T11:10:24","modified_gmt":"2021-05-30T11:10:24","slug":"operation-aesche-wiederansiedelungsprojekt-einer-ausgestorbenen-fischart-in-der-grossen-tulln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/grossetulln.at\/index.php\/2021\/05\/30\/operation-aesche-wiederansiedelungsprojekt-einer-ausgestorbenen-fischart-in-der-grossen-tulln\/","title":{"rendered":"Operation \u00c4sche: Wiederansiedelungsprojekt einer ausgestorbenen Fischart in der Grossen Tulln"},"content":{"rendered":"\n<p>Bis in die 80er Jahre gab es eine reproduzierende Population der \u00c4schen in der Grossen Tulln. Die str\u00f6mungsliebenden Fische kamen bis in die Laaben vor. Raubdruck und einige heisse, trokene Sommer haben den Fisch inzwischen ausgerottet. Im Fr\u00fchjahr 2021 haben Angler nun Jung\u00e4schen ausgesetzt und versuchen so wieder einen Bestand aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Operation \u00c4sche: Wiederansiedelungsprojekt einer ausgestorbenen Fischart in der Grossen Tulln\" width=\"768\" height=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/w9VTG9ZysUo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption>Das Video der \u00c4schen-Besatzaktion: Bis in die 1980er Jahre waren \u00c4schen hier heimisch. Durch Raubdruck und trockene Sommer starben die Tiere aus.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Klimaerw\u00e4rmung ist nat\u00fcrlich auch an der Grossen Tulln zu sp\u00fcren. Heisse und trockene Sommer kommen h\u00e4ufiger vor als in der Vergangenheit. W\u00e4hrend sich die heimischen St\u00e4mme der Bachforelle relativ gut an diese Bedingungen angepasst haben, so hat ein Fisch besonders gelitten: Die \u00c4sche.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungaeschen-1024x571.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-664\" width=\"1133\" height=\"632\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungaeschen-1024x571.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungaeschen-300x167.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungaeschen-768x428.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungaeschen-1536x856.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungaeschen-2048x1141.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1133px) 100vw, 1133px\" \/><figcaption>Schwer zu erkennen: Die \u00c4schenbr\u00fctlinge sind etwa 2-3 cm gro\u00df. Die Hoffnung, dass sie sich vermehren stirbt zuletzt. der Besatz wird ab sofort j\u00e4hrlich wiederholt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch gar nicht so alte Angler k\u00f6nnen sich noch gut erinnern, den str\u00f6mungsliebenden Fisch bis in die 80er Jahre in Innermanzing oder der Laaben geangelt zu haben. Inzwischen sind \u00c4schen hier g\u00e4nzlich ausgestorben. Verst\u00e4rkter Raubdruck durch V\u00f6gel und Otter haben ebenfalls dazu beigetragen, da die \u00c4sche sich nicht wie die Forellen in Steinritzen versteckt sondern gut Sichtbar in der Flussmitte lebt. <\/p>\n\n\n\n<p>Bislang sind zwar im unteren Revierteil massenhaft Donaufische zur\u00fcckgekehrt, \u00c4schen waren aber noch keine dabei. Daher haben wir uns spontan entschlossen, \u00c4schen-Br\u00fctlinge eines Stammes aus der Ybbs versuchsweise einzusetzen. Das Projekt erfolgte im Bereich der Autobahnbr\u00fccke unterhalb der Lengbachl-M\u00fcndung in Altlengbach. Experten sind zwar skeptisch ob sich die Population dauerhaft etablieren kann. Mit etwas Gl\u00fcck und einigen \u201dguten&#8220; Sommern mit regelm\u00e4\u00dfigem Niederschlag k\u00f6nnte das Projekt gelingen. Von Vorteil k\u00f6nnte dabei sein, dass inzwischen die gesamte Gro\u00dfe Tulln oberhalb von Neulengbach durchg\u00e4ngig ist, und die \u00c4schen so leichter in geeignete Stellen abwandern k\u00f6nnen, wenn die Bedingungen kritisch sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-30-um-12.58.15-1024x574.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-665\" width=\"1131\" height=\"634\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-30-um-12.58.15-1024x574.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-30-um-12.58.15-300x168.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-30-um-12.58.15-768x430.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-30-um-12.58.15-1536x861.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-30-um-12.58.15-2048x1147.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1131px) 100vw, 1131px\" \/><figcaption>Im unteren Bereich des Anzbach und in der grossen Tulln zwischen Steghofbr\u00fccke und Emmersdorf wurden junge Regenbogenforellen besetzt. Die Aktion erfolgte zus\u00e4tzlich zum gewohnten  Besatz der Fangf\u00e4higen Fische.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Zuge des \u00c4schenbesatzes wurde auf H\u00f6he Neulengbach auch ein zweiter \u201eVersuchsballon\u201c steigen gelassen. Zus\u00e4tzlich zu den ma\u00dfigen \u201dPut &amp; Take&#8220; Forellen die j\u00e4hrliuch besetzt werden, wurden heuer 1000 junge Regenbogenforellen ausgesetzt. Bislang gibt es keine Reproduktion der jahrzehntelang ausgesetzten Regenbogenforellen in der Gro\u00dfen Tulln. Die ausgesetzten Jungfische stammen ebenfalls von einem Stamm aus der Ybbs, der sich als einer der ersten in \u00d6sterreich nachgewiesener Ma\u00dfen reproduziert hat. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungregenbogen-1024x581.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-666\" width=\"1133\" height=\"643\" srcset=\"https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungregenbogen-1024x581.jpg 1024w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungregenbogen-300x170.jpg 300w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungregenbogen-768x436.jpg 768w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungregenbogen-1536x872.jpg 1536w, https:\/\/grossetulln.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jungregenbogen-2048x1163.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1133px) 100vw, 1133px\" \/><figcaption>Die 1000 Jungregenbogenforellen waren etwa 4-5 cm gro\u00df. Sie stammen von einer population ab, die sich in \u00d6sterreich in der Ybbs nachweislich reproduziert<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir werden auf der Versuchsstrecke zwischen Steghofbr\u00fccke und Emmersdorfer Wehr sowie im Anzbach bis zur 3. Br\u00fccke beobachten, ob und wie sich die jungen Regenbogenforellen entwickeln. Angler, die unterma\u00dfige Regenbogenforellen am Haken haben, werden gebeten, diese vor dem Zur\u00fccksetzen zu fotografieren und die Informationen an einen Aufseher weiterzuleiten. Auch bei eventuellen F\u00e4ngen von Jung\u00e4schen bitten wir in Zukunft Ort, Zeit und Bild an einen der Aufseher weiterzuleiten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis in die 80er Jahre gab es eine reproduzierende Population der \u00c4schen in der Grossen Tulln. Die str\u00f6mungsliebenden Fische kamen bis in die Laaben vor. Raubdruck und einige heisse, trokene Sommer haben den Fisch inzwischen ausgerottet. 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