Unterwasseraufnahmen: Laichspiel der Bachforelle im Laabenbach – Mit Video!

Unterwasseraufnahmen: Laichspiel der Bachforelle im Laabenbach – Mit Video!

Das Video der laichenden Forellen.

Ende November 2020 im Schaubergerpark in Neuengbach. Die Wassertemperatur des Laabenbaches hat knapp unter sieben Grad Celsius – perfekte Bedingungen um das Laichspiel der Bachforellen zu beobachten. Auf der Suche nach geeigneten Plätzen hält man am besten nach lebhaft überströmten Furten ausschau. An deren oberem Ende sind meist beste Bedingungen für die Entwicklung der Fischlarven. Im regulierten Fluss fehlen diese Furten oft, deshalb sind Renaturierungsprojekte wie der Schaubergerpark derart wichtig.

Der helle Fleck ist eine Forellen-Laichgrube im Schauberger-Park. Der geübte Angler erkennt die Schemen zweier Forellen in der Mitte. Laien tun sich da schon schwerer.

Wenig geeignete Stellen im regulierten Bachbett. Kurz oberhalb des Einlaufes der unteren Renaturierungsstrecke im Schaubergerpark ist so eine Stelle. Und tatsächlich haben sich zwei Bachforellen eingefunden um mit dem Laichspiel zu beginnen. Man erkennt deutlich einen hellen Fleck – es ist die Laichgrube, welche das Weibchen mit Schwanzflossenschlägen ausgehoben hat. Schemenhaft sieht man auch zwei Fische in der Laichgrube – eine Chance die Gopro zu versenken und auf Unterwasseraufnahmen zu hoffen.

Eine männliche Wienerwald-Forelle am Laichplatz. Die Färbung ist wie sie typisch für diesen stamm ist. Gelber Bauch, kräftige Punkte, um die Seitenlinie leuchtend rote Ponkte.

Tolle Unterwasseraufnahmen mitten in der Stadt. Und tatsächlich gelingen gute Aufnahmen des Forellenpärchens beim Laichspiel – mitten in Neulengbach. Die Eier brauchen nun je nach Wassertemperatur zwei bis drei Monate, bis sie zu kleinen Jungfischen herangereift sind. Dabei darf die Wassertemperatur nicht über acht bis neun Grad Celsius steigen, sonst sterben die Larven ab. Auch jede Verunreinigung oder Aufwühlung des Wassers wäre nun fatal. Denn selbst wenn man die Laichgruben nicht betritt, verlegen die aufgewühlten Schwebstoffe die Schotterritzen und die Eier werden zugedeckt und sterben ab.

Bald gesellt sich auch ein Weibchen (Rogner) dazu und das Laichspiel beginnt.

Bitte um Rücksicht: Jede Störung im Bach gefährdet die Forellenbrut. Daher eine große Bitte an alle Naturliebhaber und Hundehalter: Die nächsten Monate bitte nicht in den Bach steigen oder die Hunde ins Wasser lassen. Selbst kleinste Trübungen gefährden das Aufkommen der nächsten Generation der seltenen Wienerwaldforellen. Man kann die Natur auch vom Ufer aus genießen, und wer ruhig ist und still schaut, kann vielleicht zwei der Forellen beim Laichspiel beobachten.

Bitte um Rücksicht: Jede kleine Störung kann die Entwicklung der Fischlarven gefährden. Mensch und Hund sollten die nächsten Monate den Bach nicht betreten.

Saison bis Lockdown-Ende verlängert. Für alle Lizenznehmer gibt es eine gute Nachricht: Angeln dient der psychischen und physischen erholung und ist deshalb auch während des Lockdowns erlaubt. Um unseren lizenznehmern die Möglichkeit weiterhin zu bieten, wird die Saison ausnahmsweise nicht am 30. November beendet sondern bis zum Ende des Lockdowns verlängert. Zwischen 25. 12. und 1. 1. besteht dann im untersten Revierteil zwischen Siegersdorf und Plankenberg die Möglichkeit einen Weihnachtsfeiertag beim Altjahresangeln zu verbringen. Alles Gute, gesund bleiben und eine Schöne Zeit am Wasser!

Fischereisaison wird bis zum Ende des Lockdowns verlängert

Fischereisaison wird bis zum Ende des Lockdowns verlängert

Eine ereignisreiche Saison geht zu Ende. Nach einem trockenen Frühjahr gab es den gesamten Sommer und Herbst optimale Wasserbedingungen. Die Fänge an Forellen waren gut, zusätzlich konnten erstmals Nasen und ein schöner Schied im Revier gefangen werden.

Beste Bedingungen: Forellenfänge von Walter Höfler im Sommer in Emmersdorf.

Schon im Frühjahr wurde das Revier früher geöffnet, um eine Abwechslung im ersten Lockdown zu bieten und die Isolation etwas erträglicher zu machen. Auch nun im zweiten Lockdown stellt Fischen nach Auskunft des gesundheitsministeriums eine Tätigkeit dar, die auch der psychischen Erholung dient, weshalb auch gefischt werden darf. Dabei sind aber alle sonstigen maßgeblichen Bestimmungen der vorzitierten Verordnung einzuhalten.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_479/BGBLA_2020_II_479.html

Deshalb werden wir die Saison nicht wie üblich am 30. November beenden. Unterhalb der Strassenbrücke in Grabensee bis zum Revierende bei der Brücke in Plankenberg darf bis zum Ende des Lockdowns weitergefischt werden. Durch die Verlängerung soll den Lizenznehmern und deren Angehörigen die Möglichkeit gegeben werden, bei ein paar erholsamen Stunden am Wasser die Tristesse des Lockdowns zu vergessen.

Ich bitte alle Lizenznehmer nun besonders darauf zu achten, die Bachforellen, die derzeit ablaichen, zu schonen. besonders das Verbot den Bach zu betreten ist zu beachten, um die Laichplätze nicht zu zerstören oder Sedimente aufzuwühlen, welche die Brut gefährden.

Die Fischerei kann also zumindest bis 7. Dezember im Revier weiter ausgeübt werden. Sollte der Lockdown länger andauern, wird auch das Saisonende nach hinten angepasst. Von 25. Dezember bis einschließlich 1. 1. ist das Revier unterhalb des Wehres in Siegersdorf bis Plankenberg fürs Altjahresfischen geöffnet. Ob es einen Nachmittag gibt, an dem man im Freien Gelegenheit für ein Gespräch oder einen Tee aus der Thermoskanne hat, wird den Umständen entsprechend kurzfristig entschieden.

Liznehmer Walter Höfler gingen diese Regenbogenforellen an den Haken.

Es wurden auch heuer wieder ausreichend Forellen besetzt, ein Lokalaugenschein am Wochenende hat ergeben, dass auch noch jede Menge beißfreudige Regenbogenforellen unterwegs sind. Petri und eine schöne Zeit am Wasser !