Schneeforellen, Steckerlfisch und Nasenlaichzug. Statusbericht März/April 2021

Auch heuer wieder war das Revier Große Tulln I/1 als Lockdown-Ausgleichsmaßnahme bereits ab 16. März geöffnet. Und der Rückblick auf März und April könnte abwechslungsreicher nicht sein. Von Schneeangeleien, kapitalen Bachforellen, gierigen Junghechten bis zum Laichzug der Nasen war alles dabei, was das Anglerherz höher schlagen lässt. Das alles bei optimaler Wasserführung. Hier ein Statusbericht in Bildern.

Schneeangelei Ende März im Schaubergerpark auf die Wienerwald-Forelle.
Auch das Abfisch-Mobil unseres Kollegen Fritz Brückler musste für einen Einsatz erst freigeschaufelt werden.
Die erste Bachforelle der Saison ging in Plankenberg an den Haken.
Ein wirklich feudales Abendessen
Wenige Tage später der nächste kapitale Fang. So viele kapitale Bachforellen wie heuer wurden selten gefangen.
Auch Tageslizenznehmer waren erfolgreich. Wolfgang Gätz angelte diesen „Pracker“ mit 48 cm und 1,3 Kilogramm.
Aber auch unsere beiden Lieblingsfischarten waren beißfreudig. Hier ein Schöner Aitel und ein noch schönerer Döbel 😉
Sie wurden noch am selben Abend als Steckerlfische zubereitet. Wirklich köstlich.
Beim Forellenangeln in Siegersdorf machte sich dieser Hecht am Forellenspinner zu schaffen. Glücklicherweise war er so sauber gehakt, dass er das dünne Vorfach nicht durchtrennte. Er wurde natürlich zurückgesetzt.
Seit 21. April zogen auch wieder große Schwärme von Nasen über den Fischaufstieg in Plankenberg. Sie sind inzwischen über den gesamten unteren Revierteil bis Siegersdorf vorgedrungen, Auch Barben kommen schön langsam, hier machen die Donaufische in den vom Landesfischereiverband und vom Revierverband finanzierten Buhnen in Plankenberg Rast.
Ein Video des „Korallenriffs“ in der großen Tulln werde ich in den kommenden Tagen erstellen.
Die Buhnen dienen nicht nur Großfischen wie Nase und Barbe als unterschlupf, auch der ganzjährig geschonte Schneider besiedelt die Struktur in großen Schwärmen (Hintergrund)

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